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Es ist wieder soweit wenn die Blogger-/Social Media-Community sich auf den Weg nach Berlin macht um 3 Tage lang zu diskutieren, zu philosophieren oder einfach um sich wieder zu sehen…dann ist es wieder re:publica. Wenn man den Berichten Glauben schenken kann, dann werden es dieses Jahr nochmal ne Schippe mehr Leute sich hier einfinden.

 

 

Die erste positive Sache die ich anmerken kann: Das WLAN funktioniert!

Im Gegensatz zu letztem Jahr, wo das WLAN schon nach nicht einmal 1 Stunde zusammengebrochen ist und auch nicht mehr zum Laufen gebracht wurde, funktioniert es dieses Jahr ohne Probleme. Dickes Plus an die Veranstalter an dieser Stelle.

Es gibt wieder Club Mate und die Bratwurst schmeckt auch wieder. Alles Top!

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Aber mal kurz als Einleitung:

Worum geht’s bei der re:publica? Es geht in der Hauptsache um Austausch. Ein bunter Mix aus Bloggern, Social Media Experten und „Schaulustigen“ versammelt sich einmal im Jahr in Berlin, um über allerlei Netzthemen zu diskutieren, zuzuhören…zu lernen.

Wenn man sich so das Programm der Vorträge dieses Jahr einmal durchschaut, dann stehen dieses Jahr „Open Data“ und Afrika vermehrt im Vordergrund des Speaker. Was das bedeutet, werde ich versuchen im Laufe der kommenden 3 Tage herauszufinden.

 

Zu Anfang wurde in dem Vortrag „Open Data – und was hat das mit mir zu tun?“ von Julia Kloiber und Stefan Wehmeyer wurde nochmal kurz reflektiert, was Open Data ist…wo es Anwendungsbeispiele bereits gibt…welche Vorteile es gibt, aber natürlich auch welche Gefahren davon ausgehen können. Ok, das ist soweit ganz interessant gerade für Leute, die sich unter dem Begriff nichts vorstellen können.

Für den Rest war’s einfach nur die Aufwärmübung für den Tag.

Nach dem Level Up und der vorhergehend Stärkung sind wir dann doch zu den etwas fordernden Themen gekommen: „Mass Customization – Da geht noch mehr“ von Kathrin Passig in dem sie mit dem Case ihrer Zufallsshirts den Wunsch des Verbrauchers nach persönlicher Entfaltung darstellte.

Leider blieb es aber auch bei der Feststellung des Status Quo…Trends…Ableitungen…Zahlen…leider Fehlanzeige.

 

 

Apropos Statement das war bis dato etwas, dass ich vermisst habe…echte Statements.

img_0025-1Das kam eben das erste Mal in dem Vortrag über „Cybersexsism“… Wobei dieses Statement hier mich mehr irritiert hat. Die amerikanische Kolumnistin Laurie Penny sprach über die sexuelle Diskriminierung der Frauen im Netz…ein ernstes Thema das in der heutigen Zeit nicht zu unterschätzen ist und dessen dramatische Auswirkungen schon mehr als ein Leben gefordert hat. Aber ihre Aussage, dass auf „Technik-Konferenzen“ Frauen geschützt werden müssten hat mich doch sehr irritiert. Wenn es eine Ecke nach meiner Meinung gibt, wo ich die Geschlechtsneutralität gesehen hab dann bei den Geeks & Nerds.

Wie ich schon in einem Tweet noch während des Vortrags geschrieben hab, sehe ich das dann doch etwas anderes. Gerade weil Geeks & Nerds schon gern als Randgruppe gesehen werden, waren diese doch immer sehr offen für Gleichgesinnte egal ob männlich oder weiblich. Gut, das mag tatsächlich anders sein, aber dann ist das komplett an mir vorbei gezogen. Aber es war der erste Vortrag bei dem ein Statement am Ende stand. Was ich sehr gut fand, war diese Geschichte mit dem „Angst von Frauen vor den Konsequenzen in die Öffentlichkeit zu gehen.“

Ein Punkt der nicht nur auf dieses Thema zu beziehen ist. Die eigene Meinung zu veröffentlichen, wird heutzutage so schwer gewichtet, dass Viele davor zurück schrecken. Es könnte ja jemand in den falschen Hals bekommen, oder dich aufgrund deiner Meinung zum Gespött machen.

Dazu ein Statement von mir: ja, kann passieren…aber die Angriffe kommen meistens von Menschen die eben nicht den Arsch in der Hose haben selbst zu publizieren aus Angst plötzlich selbst ins Fadenkreuz zu geraten. Das musste ich mal kurz als persönliches Statement hier einfließen lassen.

Jetzt hab ich mich doch glatt in der Schreiberei verloren und zwei Vorträge verpasst, die ich mir anschauen wollte.

Egal…in 15 Min steht der Vortrag „Iron Sky“ auf meiner Liste…Zeit nochmal schnell eine zu rauchen…und dann ab zu Stage 1.

…back…Tero Kaukomaa der Produzent von „Iron Sky“ hat ein paar echt interessante Einblicke in die Entstehung dieses Films gegeben. Das sag ich nicht nur, weil ich den Film und die Entwicklung verfolgt hab sondern auch in die geschickte Verknüpfung und die Einbeziehung des Web-Community die bei diesem Film eine gewichtige Rolle gespielt haben. Mir war bis dato auch kein anderes Projekt bekannt, dass so von den Themen Crowd-Funding, Crowd-Investment und Crowd-Sourcing profitiert hat.

 

img_0025Damit endet eigentlich auch schon Day 1 der re:publica 2013…eigentlich…einer steht noch aus…The Master of Blog and Social Media…Sascha Lobo. Er wird nachher noch seinen Überraschungsvortrag um 19:45 Uhr halten. Letztes Jahr gab’s ja statt einer Beschimpfungsarie (2011) ja eine Kuscheleinlage. Man darf gespannt sein, was dieses Jahr kommt.

Wie der Vortrag war, werde ich dann Morgen berichten.

Mein Fazit des ersten Tages: re:publica 2013 ist anders. Gefühlt ist alles a weng mainstreamiger geworden, aber das was ich bis dato gesehen hab…die Leute die ich getroffen hab und mit denen ich mich unterhalten konnte…das Alles lässt auf einen guten Day 2 hoffen.

Bis Morgen!

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