Digitale Selbstverteidigung (Datenschutz): Einleitung

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Das JEDER der sich im Internet aufhält Spuren hinterlässt ist jetzt nicht die Neuigkeit schlecht hin. Seit dem Fall Snowdn wurde uns aber erstmals so richtig vor Augen geführt, in welchem Ausmaß das Ganze praktiziert wird. Ich muss gestehen, dass selbst mir, als recht Internet affinem Menschen, hier erstmal die Spucke weggeblieben ist. Welche Konsequenzen das haben kann und in wie weit hier bereits demokratische Grundrechte im Namen des „Schutzes der Bevölkerung“ außer Kraft gesetzt werden kann man sich hier in diesem Video noch einmal anschauen, dass seit einigen Tagen auf Youtube zu sehen ist:

 

 

Allen voran der amerikanische Geheimdienst NSA und der britische Geheimdienst MI6 können gar nicht genug Daten sammeln, immer im Hinterkopf das der „Unschludsgedanke“ (jeder ist als unschuldig zu betrachten, bis dessen Schuld nachgewiesen ist) nicht mehr berücksichtigt wird, sondern der Generalverdacht aus Ausgang genommen wird (jeder ist verdächtig, bis überprüft wurde das er/sie es nicht ist). Ausgehend nehmen sich diese Regierungsorganisationen das Recht heraus Daten zu sammeln, in private Accounts zu sich zu hacken um mitlesen zu können. Jeder der sich dieser „generellen Kontrolle“ versucht zu entziehen und/oder diese zu erschweren, wir nach Aussage des Chefs der NSA Keith Alexander schon einmal als „terrorverdächtig“ eingestuft und gespeichert.

Zitat:

„…
Dem Impuls des Umdenkens und der Idee, sich im Netz selbst schützen zu müssen, soll die Angst an die Seite gestellt werden, dadurch ins Fahndungsraster zu fallen. Dass der NSA-Chef Keith Alexander kürzlich, ohne mit der Wimper zu zucken, erklärte, dass alle, die verschlüsselt kommunizieren, als terrorverdächtig eingestuft und präventiv gespeichert werden, darf derselben Strategie zugeordnet werden. Auch eine Rede seines Vorgängers Michael Hayden, der sowohl Chef der NSA als auch der CIA war, spricht eine überaus deutliche Sprache. Er setzte am Dienstag kurzerhand die weltweiten Unterstützer von Whistleblowern sowie sonstige Aktivisten mit Terroristen gleich.
…“

(Quelle: F.A.Z. Online vom 09.08.2013 „Verschlüsselung: Angriff auf die Annonymität im Netz“)

 

Wer dennoch auf sein Grundrecht der Privatsphäre besteht, für den habe ich hier bzw. werde ich hier so viele Tools und Tutorials wie möglich zur digitalen Selbstverteidigung bereitstellen, die auch helfen dieses Recht auf Datenschutz durchzusetzen. Ich möchte dabei hierbei speziell die nicht ganz so affinen Computernutzer ansprechen, da sie die „leichtesten“ Ziele solcher Regierungsaktionen sind.

Wer auch immer Artikel/Tutorials/Tools findet, schickt mir den Link…ich sammele das dann hier in dieser Rubrik.

 

 

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