Der eine oder andere liest vielleicht ganz gerne. So wie ich. Im Moment ist Amazon my place to be, weil ich komplett auf eBooks umgestiegen bin. Gut, jetzt könnte man noch darüber philosophieren, eBook vs. echtes Buch, aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Viel interesannter ist der Ansatz den man mit der App readfy geht. Ein Dienst, über den man kostenlos Bücher lesen kann. Soviele man will…über unbegrenzte Zeit…. Also Grund genug sich den Dienst und die App einmal genauer anzuschauen.

Nach der kostenlosen Registrierung kann man direkt loslegen mit dem Stöbern in den Archiven von readfy. Im Moment verfügt man bei readfy über knapp 25.000 Bücher. Vom Sachbuch über die diversen Genre der Belletristik (Sci-Fi, Love, Krimi, Horror, Erotik, etc.) ist jedes Genre mit einer entsprechenden Anzahl Titeln vertreten.

Hat man sich für ein Buch seiner Wahl ist man nur noch 2 Klicks vom entsprechenden Lesevergnügen entfernt.

Klingt ja eigentlich zu schön um wahr zu sein. Aber ein paar kleine aber nicht unwesentliche Punkte müssen an dieser Stelle erwähnt werden. Denn so ganz ohne Haken ist die Sache dann doch nicht.

Einschränkung 1: Permanent Online

Die App erfordert einen permanenten Online-Zugang, also mit entspannt im Urlaub außerhalb des Hotel W-Lans lesen ist nicht. Und auch das heimische Tablet ohne 3G wird hier nicht viel bringen. Den permanenten Online-Zugang braucht readfy, um einem die Werbung um die Ohren hauen zu können. Das frisst dann auch unnötig Traffic, den man ja eigentlich nicht für Werbung gerne ausgeben möchte.

Einschränkung 2: Werbung

…irgendwie muss sich so ein Dienst ja auch re-finanzieren. Fair Deal. Dies geschieht durch die Einblendung von Werbeanzeigen (meistens irgendwas, das am oberen Ende des Bildschirms zu finden ist…ab und an taucht dann auch mal ein Fullscreen-Ad auf). Deshalb braucht auch die App diesen permanenten Online-Zugang.

Einschränkung 3: Auswahl

Auch wenn die Auswahl doch recht groß ist, richtige „Blockbuster“ der SPIEGEL Literatur-Charts wird man vergebens suchen. Dafür sind noch zu wenige der großen Verlage mit readfy bzgl. der Lizenzen einig geworden. Aber das kann ja noch kommen.

Fazit: An wen richtet sich die App?

Auch wenn readfy nicht die Blockbuster bereit hält, so würde ich diese App jedem Genre-Leser ans Herz legen, der keinen bestimmten Autor im Auge hat, sondern sich vielmehr in eine bestimmte Sparte vertieft hat, bzw. sich vertiefen möchte. Es muss ja nicht der Stephen King sein…vielleicht tut´s auch ein etwas weniger bekannter Schriftsteller.

screen_readfy

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