Aller Anfang ist schwer. Da macht auch das erste selbst gehostete Blog keine Ausnahme. Was braucht man? Was braucht man nicht? Unter den zig tausend Plugins, die kostenfrei zum Download angeboten werden, was sind die wirklich wichtigen Plugins? Nach fast 6 Jahre mit WordPress haben sich ein paar Plugins einfach bei mir als „Must-Haves“ festgesetzt, die ich auch Jedem ans Herz lege, der mit dem Thema WordPress startet.

Dabei ist nicht ausschlaggebend, hier schon direkt in die Feinheiten der Optimierung zu gehen, sondern wirklich Basic-Funktionalitäten im Backend zu optimieren damit der Start auch so leicht wie möglich geht. Ich versuche auch so einfach wie möglich die jeweiligen Plugins zu erklären, damit Du weißt, warum dieses Plugin so nützlich ist.

01. WP Smush

Was ist WP Smush?

Grob gesagt sorgt WP Smush dafür, dass du Festplattenplatz auf deiner Domain sparst. Wenn du ein Bild hochlädst optimiert WP Smush direkt schon die Dateigröße. Du musst auch nichts machen. Das Plugin arbeitet komplett selbstständig, du musst also nichts grossartig machen.

Download

02. Yoast SEO

Was ist Yoast SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization oder in deutsch „Suchmaschinen-Optimierung“. Also im Endeffekt hilft dieses Plugin dabei deine Beiträge so aufzubereiten, dass sie von und in Suchmaschinen leichter gefunden und entsprechend eingeordnet werden. Schliesslich sollen deine Beiträge ja auch gelesen werden. Das ist ja so a weng der Sinn und Zweck eines Blogs.

Wie funktioniert so eine Optimierung? Einfach ausgedrückt: Es versieht deinen Beitrag mit ein paar wichtigen Informationen, die du so nicht mit der klassischen WordPress-Installation erstellen kannst…z.B. das „Keyword“, sprich das Wort, das die Suchmaschine als Oberbegriff für deinen Artikel ansehen soll.

Download

03. WP Super Cache

Was ist WP Super Cache?

Ladezeiten spielen bei der Bewertung  einer Webseite (durch z.B. Google) inzwischen eine nicht unwichtige Rolle. Aber auch bei der User-Experience ist eine Seite die schnell läd besser, als eine Webseite die dies nicht tut (klingt irgendwie logisch, oder?). WP Super Cache macht genau das…es sorgt dafür das die Seite schneller geladen wird, dafür werden die Seiten, welche dynamisch von deinem WordPress generiert werden (sprich: sie werden aus den einzelnen Bausteinen wie Header, Text, Footer, Theme etc.) zu einer html-Datei zusammengefasst. Das hat den Vorteil, dass diese Seiten dann schneller geladen werden können, als dies bei dynamischen Seiten der Fall ist.

Download

04. WP Edit

Was ist WP Edit?

WordPress liefert in der Grundinstallation nur sehr grundlegende Formatierungsmöglichkeiten für deinen Texte mit…warum? Keine Ahnung. Mehr als mal was fett oder kursiv zu setzen ist damit nicht drin. Das ist

  1. sehr schade
  2. nicht unbedingt suchmaschinenfreundlich

mit WP Edit bekommst du gleich eine Vielzahl an Formatierungsmöglichkeiten hinzu. Von verschiendenen Überschrift-Arten bis hin zur Erstellung von Tabellen kannst du eine Menge mit deinem Text anstellen. Dabei kannst du selbst entscheiden, welche Formatierungsoptionen du gerne in deiner Leiste haben möchtest. Einfach die gewünschten Optionen per Drag n Drop in die Menüleiste ziehen, speichern….fertig! Dazu bietet dir WP Edit auch noch ein paar Features on top, die man aber zumindest am Anfang meiner Ansicht nach nicht braucht.

Das Ganze sieht in der Admin-Oberfläche dann so aus:

WP-Edit Admin view

Und im Page-/Post-Editor so:

WP Edit - Userinterface (alternativ)

Download

05. WP Maintenance Mode

Was ist WP Maintenace Mode?

Hat man erst einmal die Installation geschafft, ist das Blog ja nun doch noch etwas „nackt“. Bilder fehlen noch, Texte müssen geschrieben werden oder vielleicht will man auch einfach mal was ausprobieren. Das ist natürlich etwas doof, wenn dabei jeder zuschauen kann. Vielleicht zerhaut es dir hier und da auch mal das Layout bei dem experimentieren und das sollen ja deine Besucher nicht mitbekommen. Daher ist es dann gut dem User in der Zeit eine „Baustellen-Seite“ anzuzeigen. Im Endeffekt ist das nur eine Seite, die jeder User angezeigt bekommt, egal welche Seite er deines Blogs aufruft. Du kannst jedoch (so lange du in dein System eingelogged bist) munter Änderungen machen und auch anschauen.

Das schöne an WP Maintenance Mode ist, das du auch noch diverse Einstellungen an deiner „Baustellen-Seite“ machen kannst. Vom Hintergrundbild über einen individuellen Text bis hin zu einem Countdown kannst du so ziemlich alles an der Seite verändern, ohne dabei Gefahr zu laufen das man dich dabei beobachtet.

Wie das Ganze aussieht kann man hier an diesem Beispiel sehen:

Das siehst du:

Screenshot c3surfstheweb

Das sehen andere Besucher:

Screenshot - Wartungsmodus (Alt-Text)

Download

 

Ihr habt andere „Must-Have“-Plugins, die ihr immer installiert am Anfang? Schreibt mir doch mal in den Kommentar-Bereich welche das sind…würde mich interessieren. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.