Einleitung

Neuer PC gekauft? Keine Ahnung was man so an Programmen braucht? Keine Lust zu suchen? Und wenn´s geht kostenlos? Ok, kein Thema…Ich hab mal eine Liste an Programmen zusammengestellt, die man auf seinem neuen System installieren sollte, damit man im Alltag ohne Probleme durchkommt. Links gibt´s auch unter den Tools…also: have fun reading!

Organisation – Aus der Welt von Office & Co.

Schließlich möchte man ja mit der Aussenwelt kommunizieren…dafür bietet sich irgendwie das Internet an. Jetzt ist es natürlich so das es hier eine Vielzahl an Optionen gibt.

E-Mail – Thunderbird

Bei E-Mail kommt man im Bereich Freeware/Open Source eigentlich nicht um Mozillas Thunderbird herum. Es ist einfach das beste Freeware-Tool. Individualisierbar, tonnenweise Ad-Ons und Skins machen den Donnervogel zu meiner 1. Wahl was E-Mail Clients betrifft.

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Office – Google Docs

Auch wenn Open Office bis dato meine präferierte Variante war, hat Google Docs in Punkto „Alltagstauglichkeit“ einen kleinen Vorsprung. Es hat nicht alle Features die ein Open Office bietet, und schon gar nicht den Umfang einer Microsoft Office Suite….aber die Frage ist: braucht man diesen Umfang wirklich, wenn es nur darum geht hier und da mal einen Brief zu schreiben? Auch für einen Studenten ist Office oder Open Office eigentlich überdimensioniert, da es oftmals wirklich nur darum geht irgendwelche Texte zu verfassen. Und solange man nicht unbedingt irgendwelche high-sophisticated Formatierungen, Formeln oder Styles braucht ist Google Docs völlig ausreichend. Zudem hat man einfach den Vorteil das alle Daten direkt online gesichert werden…also ist ein Festplatten-Crash nicht gleich ein Weltuntergang. Gerade wen man eine Diplom-/Batchelor- oder Masterarbeit schreibt ist dieser Umstand gar nicht hoch genug zu bewerten.

Google Docs bietet neben einem Word und Excel Ersatz auch eine (sehr einfache) Art Powerpoint. Ok, fairer Weise muss man sagen das dieses „Präsenations“-Tool kein wirklicher Ersatz für Open Office oder gar Microsoft Office ist. Dafür ist das Tool viel zu einfach gehalten…und gerade hier, wo es ja nun auch mal darauf ankommt ein wenig „fancy“ zu sein ist der eingeschränkte Funktionsumfang ein echter Nachteil.

Ansonsten jedoch hat man mit Google Docs schon eine solide Umgebung.

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Chat – Skype

Es gab einmal eine Zeit, in der es einen regelrechten Battle der Chat-Programme gab. Yahoo-Messanger, ICQ, Skype, AOL Messanger….und wie sie nicht alle heißen. Aber Skype hat sich, auch nicht zuletzt das es Teil der Microsoft-Welt ist durchsetzen können. Es bietet eben neben dem klassischen chatten auf allen möglichen mobilen Geräten auch die Video-Funktion die Videokonferenzen ermöglicht. Klingt erstmal a weng unspannend…aber es ist ja auch mal ganz nett den anderen zu sehen (gerade wenn man sich vielleicht so länger nicht mehr gesehen hat #Fernbeziehung).

Ein weiterer Pluspunkt (zumindest manchmal) ist die Funktion das man Dateien zu seinem Gegenüber oder in die Gruppe sharen kann. Klingt auch erstmal unspannend, ist aber gerade zum Beispiel für Studis in ihren Lerngruppen sehr interessant. Vielleicht bekommt man so auch recht unkompliziert an die Bilder des Enkels, der am anderen Ende der Welt wohnt. Normalerweise hat man hier (wenn man nicht gerade einen Google Account hat der 50MB an Anhängen verkraftet und man sowas wie WeTransfer nicht kennt) mit E-Mail echt schlechte Karten (weil gute Bilder meistens auch von der Dateigröße recht umfangreich sind) oder schlechte Bilder (eben weil man die Bilder recht klein rechnen muss. Und wenn man über einen soliden Upstream verfügt, dann kann man hier recht schnell auch mal recht große Datenmengen mit Skype von A nach B verschicken.

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Browser – Ein Jeder nach seiner Facon seelig werden…

Zum surfen braucht man einen Browser…man könnte jetzt hier auf den Windows eigenen Browser IE (Internet Explorer) bzw. jetzt Microsoft Edge zurück greifen….macht man das? Nein! Sorry, wenn Microsoft irgendwas nicht kann….dann Internet Browser. Da kann man mir noch so viel über Sicherheit und Schnelligkeit erzählen…denn eine Sache bekommt Microsoft seit Jahren und Jahren nicht hin: Eine Community hinter sich zu bringen, die in Masse gute Add-Ons produziert. Surfen ist nicht mehr nur das Aufrufen von Seiten. Inzwischen ist der Browser ein multimediales Tool, mit dem man fast jegliche Desktop-Software ersetzen kann. Und dazu gehört dann auch der Einsatz von Plug Ins oder Add-Ons. Während Mozilla hier schon seit Jahren eine große Community hinter sich hat, hat auch Google´s Chrome eine entsprechende Fanbase inzwischen um sich geschart. Wegen des Open-Source und Sicherheitsgedankens schlägt mein Herz a weng mehr für den Firefox…aber Google Chrome ist definitiv ebenfalls eine Option zu der man raten kann. Die Meisten scheinen eh zu Chrome zu tendieren (ca. 38% gefolgt von IE11 mit 10% und Firefox mit 9%).

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Kreativ – Bilder von Dir

Bildverwaltung – Picasa

Wieder hat Google hier eine Freeware am Start, die eigentlich ihres Gleichen im Freeware Sektor sucht. Einfach intuitiv und in der Lage eine große Menge Bilder zu verwalten. Mittels einer ordentlichen Suche lassen sich Bilder zu gewünschten Ereignissen und Personen schnell finden und bearbeiten. Die Bildbearbeitung beschränkt sich aber auf eher grobe optische Korrekturen.

UPDATE: Aus welchen Gründen auch immer hat Google den Support für Picasa eingestellt und wird das Tool nicht mehr weiterentwickeln. Google sieht in ihrer Online Version „Fotos“ mehr die Zukunft…das kann man so sehen, muss man aber nicht. Und ich muss sagen das ich „Fotos“ mal so gar nicht mag. Aber zum Glück kann man Picasa in der Version 3.9 noch bei CHIP&Co. downloaden.

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Wallpaper

Windows Standard-Bildschirm? Nee,danke! Viel zu lame. Man sollte dann doch mal einen entsprechenden Hintergrund wählen, der mehr zu einem passt.

Gut, das ist jetzt ein ROG (Republic of Gamers) – Wallpaper. Das liegt wohl daran das ich mich mit der Marke ganz gut identifizieren kann (weil Gamer und so).

Aber das ist jetzt mein persönliches Gusto. Auf alle Fälle sollte man sich ein nettes Wallpaper runterladen, das dem eigenen Auge schmeichelt. Das gehört für mich ebenso zu einem PC wie die beschriebene Freeware.

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Sicherheit&Systempflege

Anti- Virus Software – Avira Anti-Vir

Anti-Virus Software gibt es inzwischen auch schon genügend im Freeware Bereich, die sich nicht großartig hinter kommerzieller Software verstecken muss. Meine Empfehlung ist immer noch die Anti-Virus Freeware Anti-Vir von Avira. Ich nutz diese jetzt schon seit Jahren und mir ist bis dato auch noch nicht ein Virus unter gekommen (Ok, auf den Seiten wo ich surfe sich nen Virus einzufangen ist auch relativ unwahrscheinlich… dennoch: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste). Ich mag das es mich eigentlich immer in Ruhe lässt, seine Updates brav im Hintergrund fährt und mein System nicht beeinträchtigt. Und wenn man mal so a weng durch die einschlägigen Computer-Magazin Webseiten surft schneidet die Freeware von Avira auch nicht sooo schlecht ab.

Dazu liefert die Freeware auch gleich noch eine Firewall um mal die dämlichsten Script-Kiddies davon abzuhalten sich auf deinem Rechner auszutoben. Ansonsten ist meiner Ansicht nach eh der beste Schutz:

  • Surf nicht auf irgendwelche ominösen Seiten
  • Lad nix runter, von dubiosen Webseiten
  • Klick keine Anhänge in Mails deren Absender du in keinen logischen Zusammenhang mit dir bringen kannst

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Ad-Ware adé – Spybot Search&Destroy

Neben den nervig Viren ist Adware oder Malware auch so ein „Pain in the ass“. Als Werber dreht sich mir der Magen um das man auf sowas zurückgreifen muss. Das ist unethisch, unterirdisch und einfach Sch***. Aber Gott sei Dank wird man an dieser Stelle auch nicht allein gelassen. Mit Sybot Search&Destroy kann man zumindest in grossen Teilen diesen Plagegeistern an den Kragen gehn. Das Tool ist recht einfach aufgebaut, kann sich selbst aktualisieren und arbeitet dezent im Hintergrund. Ich lasse für gewöhnlich 1x im Monat den Spybot über meinen PC schauen, das reicht für gewöhnlich. Da Adware jetzt so keine wirklich Schadsoftware ist, reicht 1x pro Monat.

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Wat mutt dat mutt – Advance System Care

Ja, gerade Menschen, die mal von Computern so gar keine Ahnung haben: Leute, ihr müsst eure PCs auch mal a weng pflegen…auch wenn ihr s nicht glauben wollt. Wenn PC-Systeme (und leider neuerdings auch Macs) zu irgendwas neigen, dann jeden Schrott auf der Platte zu lassen. Das merkt man am Anfang noch nicht, aber mit der Zeit wird eure Kiste elend lahm und dann wird wieder nach dem Freund, dem Sohn oder sonst wem geschrien das er die Kiste „schneller“ machen soll…und dann darf der sich hinstellen und das machen, was ihr auch mal nebenbei machen könnt.

Dafür gibt es auch x Programme, aber gerade die nicht ganz so fitten Leute sollten vielleicht zu Tools wie CC-Cleaner oder Advanced System Care greifen. Auf einen Button drücken der da „Analysieren“ oder „Prüfen“ heißt, trau ich sogar dem größten DAU (Dümmster anzunehmender User) zu. Danach noch auf „Reparieren“ respektive auf „Fehler beheben“ klicken…und gut ist. Das sollte man ja hinbekommen.

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Up to Date – Driver Booster

Noch so ne Sache: Treiber. Ok, damit eure Grafikkarte irgendwas auf euren Bildschirm werfen kann bzw, das irgendwas aus euren Boxen kommt, braucht euer Rechner….richtig: Treiber! Die Sache ist nur…die Dinger werden auch mal alt….die Hersteller bringen Updates raus und so weiter.

Jetzt schreit deine Grafikkarte auch nicht „Huhu neues Update“….das macht auch deine Soundkarte nicht (zumindest in den meisten Fällen) und auch der Rest deines PCs is eher der von der Kathegroie „Enjoy the silence“.  Damit Du immer die letzten Treiber auf deinem System hast empfiehlt es sich ein Tool zu installieren das halt immer mal nach dem Rechten schaut, und das alle Treiber aktuell sind. Ich hab mir jetzt mal den Driver Booster installiert…der is ok.

Man kann zwar in der Free-Version immer nur einen Treiber downloaden und dann auch mit gedrosselter Geschwindigkeit (also so um die 400 kb/s), aber ganz ehrlich…der stört jetzt nicht so sonderlich, da ich eh den Download nur starte und dann wieder surfe….wenn der Treiber aktuell ist, dann den nächsten Treiber….usw. aber gerade wenn man immer einen Auge auf die Meldungen von dem Tool hat, sollte selten mehr als einen Treiber aktualisieren müssen.

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Fazit

Die Zeiten, in denen der Privat-User Geld ausgeben musste, um seinen Rechner „alltags tauglich“ zu machen sind definitiv vorbei. Man kann (mit kleinen Einschränkungen) definitiv ein sehr produktives und sicheres System zuhause sich hinstellen ohne auf kommerzielle Software zurück greifen zu müssen. Das heißt jetzt nicht, dass man nicht mehr Programme kaufen sollte. Es ist und bleibt eine Geschmacksfrage. Wer diese „Extra Step“ Komfort oder Bequemlichkeit haben möchte, sollte jetzt nicht davor zurück schrecken ein paar Euros zu investieren. Schließlich leben davon ja auch Menschen/eine Industrie.

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