Freeware rund um Bewerbungen 2017

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Einleitung

Wer kennt es nicht, wenn die Zeit gekommen ist zu neuen Abenteuern aufzubrechen, seine Zelte abzuschlagen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Nein, wir sind nicht bei Herr der Ringe und es geht weniger dramatisch darum sich nach einem neuen Job umzuschauen.

Manchmal nicht ganz freiwillig, manchmal aber auch in seiner Karriere den nächsten Schritt zu gehen. Dann kommen relativ schnell Fragen auf wie: “Wo fang ich an? Wie fang ich an? Was brauch ich eigentlich?” Dann wird der alte Lebenslauf hervorgekramt, der schon als angestaubte Datei in den Untiefen der Festplatte sein Dasein gefristet hat. Aber ist es das wirklich? Die Zeiten haben sich etwas geändert. Ich hatte mich für meine ersten Bewerbungen noch mit Ausdrucken, Zeugniskopien und der Frage nach dem richtigen Papier rumgeschlagen. Das ist aber längst Schnee von Gestern. “Bewerbung 2017” geht irgendwie anders…wie genau? I don´t know…ich bin kein HR. Aber ich weiß, daß sich die technischen Gegenbenheiten geändert haben. Heute stehen viel spannendere technische Mittel einem zur Verfügung. Richtig eingesetzt kann man sich das Thema auf alle Fälle leichter machen. Hier mal 6 Tipps von mir, wie man das Thema angehen kann.

01. Die richtige Vorbereitung

Bewerben ist auch nichts anderes als ein weiteres “Projekt” das man mit der entsprechenden Planung angehen sollte. Dementsprechend ist eine gute Vorbereitung fast schon ein Garant dafür das man nach hinten raus weniger Arbeit hat. deshalb sollte man sich im Vorfeld schon entsprechende Notizen und Fragestellungen zu Fragen wie den Folgenden stellen:

  • Wie sollen meine Unterlagen aussehen?
  • Welche Informationen möchte ich in meinen Bewerbungsunterlagen verwenden?
  • Womit erstelle ich meine Bewerbungsunterlagen?
  • Was benötige ich noch, um meine Person ins gute Licht zu stellen?

Natürlich kommen hier noch diverse Fragen on top, aber diese Fragen sollte man sich auf alle Fälle stellen.

02. Offline? No thank you!

Die Arbeitswelt von heute erfordert etwas mehr Flexibilität von sowohl Arbeitnehmern, als auch von Arbeitgebern. Gerade in der Werbebranche weiß man das. Vorbei sind die Zeiten in denen man sich durch Stapel von Schnellheftern mit Anschreiben, Lebensläufen und Zeugniskopien als HR-ler gekämpft hat. Heute ist es eher die Inbox, die sich mehr und mehr mit entsprechenden E-Mails und Anhängen füllt.

Konnte man früher noch mit der Aufmachung seiner Bewerbungsmappe sich von der Masse gegebenenfalls abheben, ist man jetzt halt nur noch eine Mail von Vielen. Umso wichtiger ist es hier seine Hausaufgaben zu machen.

03. E-Mail, aber but seriously

Das fängt schon bei der Wahl der E-Mail Adresse an. Kuschel2000@aol.de ist nicht wirklich eine E-Mail Adresse, mit der man bei einem Personaler aufschlagen sollte. Zumal Viele auch noch ihren E-Mail Client falsch konfigurieren, und so ein Name dann auch noch in der Inbox erscheint.

vorname.nachname@wunschprovider.xy

So sollte eine  “normale” E-Mail Adresse aussehen. Hat man die nicht, dann sollte man sich für diesen Fall entsprechend eine entsprechende Mail-Adresse organisieren. GMX, Google, Web.de usw. freuen sich, dich als neuen Kunden begrüßen zu dürfen. Es kostet dich keinen Cent, macht aber auf alle Fälle nen soliden Eindruck.

Eine Unsitte, auch im heutigen beruflichen Umfeld, ist die Abwesenheit einer Signatur in einer E-Mail.

Ok, jetzt muss ich mal ne Runde ranten:

#ranton
Wieso in Gottes Namen schmeisst Ihr Leute in euren geschäftlichen E-Mails immer eure Signaturen raus…WAS SOLL DAS ?!?! Wenn ich mit dir geschäftlich kommuniziere, dann möchte ich auch deine Kommunikationsdaten, du bekommst doch auch immer meine Daten, damit ich dich im Bedarfsfall mal auf deiner Telefonnummer oder deiner Handynummer erreichen kann…und umgedreht. Wenn Du keinen Abbinder hast, ist das schlecht…dann kann ich dich nicht kurzfristig erreichen….vielleicht kann ich dir dann auch nicht kurzfristig eine Antwort geben, oder ich muss 30 Mails durchforsten in der Hoffnung in einer Mail dann vielleicht doch deinen Abbinder zu finden. MANN!! (oder FRAU!!), lasst eure Signaturen in den Mails. Das tut doch nicht weh, die drin zu lassen.
#rantoff

Back to Topic. Eine Bewerbungs-Mail sollte immer über eine entsprechende Signatur verfügen. Ihr müsst nicht gleich eure komplette Adresse hinterlegen, aber

  • Name Vorname
  • e-Mail Adresse
  • Telefonnummer
  • und/oder Handynummer

optional:

Webseite (sofern man eine Webseite hat)

Das sind so die geläufigsten Kommunikationsdaten, die man mitgeben sollte. Richtig nice wäre das dann noch, wenn man den Abbinder auch sauber mit einer Line abgegrenzt wäre zum Beispiel so:

Beste Grüße,

Max Mustermann

_____________________

Max Mustermann
max.mustermann@mustermail.de

T: 0000 000 000 00
M: 0000 000 000 00

Ok, so dann hätten wir schon mal das Transportmittel entsprechend vorbereitet.

04. Lebenslauf und Anschreiben online und individuell

Vorbei sind meiner Ansicht nach auch die Zeiten, in denen man Lebensläufe und Anschreiben mit seiner Offline-Word Version geschrieben hat. Meiner Meinung nach sollte man seinen Lebenslauf und seine Unterlagen immer im Zugriff haben, um auch einmal flexibel auf eine Anfrage (z.B. von einem Headhunter, wenn man auf Geschäftsreise ist) antworten zu können. Das geht natürlich nicht, wenn die Datei zuhause auf dem heimischen PC vermodert. Daher ist Cloud hier Pflicht! Doch einfach nur die zuhause geschriebene Word-Datei auf dem Google-Space macht nur bedingt Sinn, da man so natürlich dann immer noch nichts ändern kann. Daher bin ich schon vor ein paar Jahren auf Google Docs umgestiegen, um diese Flexibiliät mir selbst zu geben, auch spontan meinen CV noch etwas von unterwegs zu pimpen, abzuspeichern und als PDF Datei rauslaufen zu lassen. Aber Google ist hier jetzt keine direkte Empfehlung, da es inzwischen genügend Alternativen gibt. Egal ob sich diese dann

  •  ZoHo
  • Microsoft
  • Tinydocs
  • O.ä.

nennen. Für mich war bis dato Google 1. Wahl, jedoch muss ich fairer Weise sagen, dass ich im Moment Microsoft Word aufgrund der Nähe zu seiner Offline-Version reizt zu wechseln. Aber bis dahin verbleibt mein CV erstmal bei Google.

Einen weiteren Vorteil wenn man seinen CV mit Online-Tools erstellt und dann als PDF rauslaufen lässt: Datengrößen spielen keine Rolle mehr. Musste man sich vorher darüber Gedanken machen, wieviel MB das eigene oder das Postfach des HR-lers verkraftet, reicht jetzt ein freundlicher Link zu seinen Dokumenten zum Download.

Sowohl Google als auch Microsoft bieten beide auch Vorlagen für Lebnensläufe an, die man sich gerade wenn man nicht der kreativste Mensch auf Gottes Erden ist als Startpunkt dienen können. Wovon ich aber dringend abrate ist diese Vorlagen 1:1 zu übernehmen. Denk dran: Auf die Idee kommen auch Andere, und nichts ist langweiliger als zwei identische Layouts auf dem Schreibtisch liegen zu haben. Daher hier mein Tip:

Vorlage nutzen, Farben ändern, vielleicht noch hier und da ein zusätzliches Element einbauen, oder eine alternative Schriftart nutzen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten einer Vorlage seinen persönlichen Stempel aufzudrücken. Und das sollte man auch tunlichst machen.

05. Tagebuch führen, Fortschritte dokumentieren

Da eine Bewerbungsphase, wie Anfangs erwähnt, auch nichts anderes ist als ein Projekt, sollte man auch immer den Überblick behalten, wo man denn genau am Start ist und wie dort der Stand ist.

Eine einfache Tabelle hilft hier schon ungemein weiter. Im Prinzip reicht es schon eine Tabelle mit den Spalten:

  • Name der Firma
  • Adresse
  • Telefonnummer (Zwecks Rückfragen, hat auch den Vorteil, dass man sich im Zuge dieser Recherchen auch schon mit der Firma vertraut machen kann)
  • Ansprechpartner (Name und optimaler Weise auch Vorname, Position)
  • Datum, wann die Bewerbung abgeschickt wurde

Optional kann man sich noch die Spalten für:

  • nachgeharkt am (Datum)  (man sollte nach einem vereinbarten Datum sich mal schlau machen, wie denn der Stand der Dinge ist)
  • Kommentarfeld (um sich Notizen zu der Bewerbung machen, welche Informationen man zu dieser Bewerbung hinzufügen möchte)
  • Status Bewerbung (hier könnte man z.B. eine Farbskala verwenden, um gleich zu sehen, wo man hier steht)

Wenn man diese Tabelle sauber pflegt (und das sollte man auch tun), verliert man nie den Überblick vor allem, wenn man mehrere Bewerbungsverfahren gleichzeitig laufen hat.

Gerade bei absagen, sollte man ja immer nochmal nach den Gründen fragen (sagt einem so ziemlich jeder Artikel und HR-ler wenn man ihn fragt). Wenn man diese Gründe sauber in seiner Liste dokumentiert, kann man (wenn sich ein gewisses muster abzeichnet) Anpassungen vornehmen.

Wie so eine Protokoll Datei aussehen kann, habe ich hier einmal in einem Beispiel angelegt.


Beispiel-Datei

06. Gefunden werden ist leichter als zu suchen

Wenn man dann seine Unterlagen beisammen hat, geht es ans bewerben. Aber die Zeiten, wo das Arbeitsamt die erste Anlaufstelle für neue Positionen war ist gerade für Jobs bei den Bürojobs längst vorbei. Inzwischen haben sich Online-Plattformen hier ihren Platz erkämpft. Daher sollte man, sobald man in die “aktive Phase” der Bewerbung geht sich bei den gängigen Plattformen wie XING und Linkedin mit entsprechend vollständigen CVs platzieren. das hat zweierlei Vorteile:

  • der HR und ggf. der Ansprechpartner können sich schon mal ein erstes Bild machen (und wenn man selbst Premium-User bei XING ist, kann man das Ganze auch vice versa)
  • Es besteht der mit unter angenehme Nebeneffekt, dass Headhunter auf das profil aufmerksam werden und man so an Job-Opportunities gelangt, mit denen man nicht gerechnet hat.

Fazit

Bewerben geht heutzutage viel einfacher, als es das noch vor ein paar Jahren der Fall war, jedoch ist die Gefahr “in der Masse” zu verschwinden auch deutlich gestiegen, daher ist es heutzutage umso wichtiger die gegebenen Tools mit dem eigenen Stil optimal zu nutzen um sich ins “gute Licht” zu stellen.

Online Tools wie Google Docs oder Microsoft helfen einem dabei auch gleichzeitig effektiv Lebensläufe und zusätzliche Dokumente zu erstellen, Online-Plattformen wie XING und Linkedin versorgen einen neben dem klassischen Arbeitsamt mit den entsprechenden Stellen.

Kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

Happy Job Hunting!

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